Qualität der Nachrichten aus den öffentlich-rechtlichen Medien – eine einzige Katastrophe!

Als Trump in Venezuela einmarschieren und im Nordatlantik ein Handelsschiff unter russischer Flagge kapern liess und als die Vertreter der hiesigen Kriegskoalition unter Merz/Klingbeil diesem Unternehmen beisprangen, weil sie, wie üblich als eingeschworene Vasallen der USA, noch Zeit für eine passende Erklärung des angeblich „komplexen Charakters“ dieses imperialistischen Raubzuges brauchten, war der interessierte Nachrichtenkonsument hierzulande geradezu aufgeschmissen. Wenn man nur Berichterstattung aus den öffentlich-rechtlichen Medien (ÖRR) zur Verfügung hat, konnte man nichts oder nichts Genaueres zu diesem ‚Casus belli‘ erfahren. Denn die tollen Nachrichtenmedien brauchten hierzu einige Tage zur Ermittlung des „komplexen Charakters“ dieser Piraterie auf See.

Wir als kleines website-Team konnten uns allerdings ganz gut im Netz bedienen, denn einige Telegram-Kanäle boten sogar schon Stunden nach den o.g. Ereignissen Berichte und erste bewegte Bilder dazu an. Es erreichten uns dann in der Nachbearbeitung Anfragen unserer Leser, woher wir dieses und jenes denn wissen konnten.

Dafür gibt es jetzt ganz und gar nicht konspirativ unseren kleinen Medienrundblick:

Im ersten Teil nehmen wir die Nicht-Nachrichtenlage in Sachen Venezuela und der Piraterie der USA zum Anlaß, eine Liste jener Telegram-Kanäle mitzuteilen, aus denen wir unsere Infos genommen hatten. Nichts Weltbewegendes, aber einige wollen das wissen. Voila, bitte sehr!

Im zweiten Teil machen wir Werbung für Internet-Radio, genauer für einen neueren Audio-Kanal, der seit Anfang des Jahres richtig sendet, programmatisch und thematisch breit aufgestellt, aber das ganze woke und russophobe Geseier der Kriegsparteien, der ‚Omas gegen Rechts!‘ und der Antifanten außen vor läßt.

Der dritten Teil des Beitrags ist gewissermaßen auch Werbung. Hier geht es um ein paar websites, die wir als sorgfältig, interessant und informativ kennengelernt haben und deren Beiträge bei uns regelmäßig referenziert werden.

Schließlich, im vierten Teil verweisen wir auf einen Beitrag von vor Jahresfrist, der sich analytisch mit der Notwendigkeit der Abschaffung der Regierungspropagandakanäle der ÖRR beschäftigt. Wenn in diesem Jahr allein fünf Landtagswahlen über die Bühne gehen und zusätzlich noch einige Kommunahlwahlen, dann tun wir gut daran, dieses Thema der einseitigen Staatspropaganda rechtzeitig und am besten bundesweit zu erörtern und eine Kampagne der Abschaffung des Rundfunkstaatsvertrages loszutreten.

1. Unsere favorisierten Telegram-Kanäle

t.me/analytik_news

t.me/DruschbaFM

t.me/russlandsdeutsche

t.me/tkp_news

t.me/russischdeutschenachrichten

t.me/BifFidU

t.me/linkezeitung

t.me/satellit_de

t.me/OvertonMagazin

t.me/CompactMagazin

Sowie, in aller Bescheidenheit, unsere eigener Kanal, den wir bisher allerdings grafisch noch nicht ordentlich einpflegen konnten. Vgl hier unter t.me/fridenmitrusslandhannover

2. Internet Radio: ’Kontrafunk – Stimme der Vernunft’

Eine neuere deutsch-sprachige Station mit schweizer Redaktionsadresse, inzwischen auch mit Live-Stream und überhaupt umfangreichem Programm zu allen möglichen Themen und stündlichen Nachrichten. Deren App aus dem Play-Store kann man auch über Smart-Phone nutzen.

 

 

 

3. Interessante websites, die wir empfehlen:

https://linkezeitung.de/ – thematisch breit aufgestellt, mit vielen Übersetzungen aus internationalen websites ist die LZ heute als vielseitige Infoquelle unverzichtbar.

https://rtde.press/ (RT DE) – immer noch durch EU-Kommission und Bundesregierung blockiert, aber durch die eifrige technisch-subversive Arbeit der Redaktion in Moskau hier dennoch erreichbar. Dort schreiben auch einige deutsche Journalisten und die sind zusammen mit ihren russischen Kollegen in der Lage, dem russophoben und kriegslüsternen Zeitgeist hierzulande etwas entgegenzusetzen.

https://anti-spiegel.ru/ – auf Thomas Röpers Beiträgen kann ebenfalls kaum verzichtet werden, v.a. sind es seine Übersetzungen aus den russischen Medien.

4. Schluß mit der Staatspropaganda über die öffentlich-rechtlichen Medien

Und zu einem Medienrundblick gehört auch die Qualifizierung der vorhandenen Ressourcen. Zu Ende letzten Jahres war Roberto Delapuente beim overton-Magazin in einem Beitrag genau dies trefflich gelungen. Unter Es wird Zeit, ein Ende des Staatsfunks einzuläuten“ schildert er den aktuell geradezu totalitär anmutenden Status der ÖRR. Einleitend schreibt er:

Seit dem 1. Dezember ist der Reformstaatsvertrag in Kraft. Die gute Nachricht: Es gibt etwas weniger öffentlich-rechtliche Angebote in Funk, Fernsehen und Internet. Die schlechte Nachricht: Das Wörtchen »etwas« im vorherigen Satz.

Im letzten Jahr rangen die Regierungschefs der Länder um einen neuen reformierten Staatsvertrag. Verfolgte man die Kommentare der beitragsfinanzierten Meinungsmacher in den Netzwerken, die sich um ihre Zukunft fürchteten, konnte man beinahe den Eindruck gewinnen, das Land stehe kurz vor einer kulturpolitischen Katastrophe. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, so hieß es, sei ein unverzichtbarer Garant für Vernunft – und stehe für Demokratie und Anstand. Der Apparat, der in den vergangenen Jahren wuchs, anschwoll und regelrecht verfettete, wollte nicht in die Lage geraten, Diät halten zu müssen. Im Laufe der letzten Jahre entstanden unzählige Sparten- und Nischenformate für Fernsehen und Internet – teils grotesk, seicht, ideologisiert und in einer intellektuellen Leichtgewichtsklasse angesiedelt, die man kaum noch kommentieren möchte.

Damit, so versprachen die Verantwortlichen, sollte nun Schluss sein. Am 25. Oktober 2024 beschlossen die Regierungschefs den Reformstaatsvertrag, der einige Veränderungen und vor allem Einsparungen bewirken sollte. Das Parlament Brandenburgs stimmte jedoch erst Mitte November 2025 zu, sodass der Vertrag erst zum 1. Dezember dieses Jahres in Kraft treten konnte. Das Problem: Gespart wird nur ein wenig, nicht radikal. Aber gerade radikale Einschnitte wären notwendig gewesen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wären die Bürger wohl mehrheitlich bereit, die Öffentlich-Rechtlichen zu opfern. Opfer bringen ist schließlich wieder en vogue. Und irgendwo muss man anfangen – warum also nicht beim staatlich verankerten Medienbetrieb, der sich über Zwangsbeiträge finanziert?…

 

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