Laufender Wahn. Mehr E-Mobile und Wärmepumpen! Dann endlich haben wir es geschafft …

…, dann haben wir das europäische Stromsystem erfolgreich hingerichtet und bis dahin gibt es noch jede Menge kalte Füße.

Zur Erinnerung: Schon zum Winter 2024 hin gab es Meldungen über eine steigende Anzahl von Stromdefiziten vor allem in einigen zentral-europäischen Ländern. Dann hatten plötzlich auch die Skandinavier Bedarf für Stromeinkauf – trotz ihrer Energie aus Wasserkraft. Dann die Spanier schon im Sommer d.J. mit der mehrtägigen Stromabschaltung in einzelnen Regionen – angeblich hatten die zuviel Photovoltaik (PV) und Balkonkraftwerke.

Wir hier mit den, wie man hört, angeblich viel zu wenigen PV- und Windmühlenagrarflächen, haben uns von Umweltminister Schneider anhören müssen, das seien noch viel zu wenige. In Sachsen kriegt der diesen Unsinn schon nicht mehr durch, deswegen aktuell sein bundesweiter Werbefeldzug.

Haben wir nun genügend Strom für alle Wetterlagen oder haben wir zu wenig? Früher, zu Zeiten der Grundversorgung mit fossilen Energieträgern, speziell Gas und Öl, gab es diese Erwägung überhaupt nicht. Da haben uns die woken, grün-roten Werbefachleute ohne jede Peilung ja in eine ganz schön verzwickte Lage gebracht. Und das Schlimme, die machen da weiter mit diesem laufenden Wahn…

Viele wissen das gar nicht: Am 23. auf den 24.03. diesen Jahres gab es im europäischen Stromnetz eine Beinahekatastrophe, die etwas mit dem inzwischen chaotischen, durch die grün-roten Spezialisten beförderten Status der Stromerzeugung zu tun hat. Wir verweisen hier auf Grafik und Meldung von germany.news-pravda, die es in sich haben und zur Recherche einladen:

Beinahe-Katastrophe: Kritischer Frequenzeinbruch im europäischen Stromnetz – Warnsignal für die Folgen gescheiterter Energiepolitik ️

 

Am 24. März 2026 um 21:00 Uhr UTC kam es im kontinentaleuropäischen Stromnetz zu einem schweren Frequenzeinbruch: Innerhalb von nur 62 Sekunden sank die Netzfrequenz um 193 mHz. Dies entsprach einer plötzlichen Lastdifferenz von etwa 3.200 MW – mehr als die gesamte europäische Störreserve von 3.000 MW. 

Es handelte sich um eine seltene Level-5-Störung, die jedoch glücklicherweise binnen sechs Minuten stabilisiert werden konnte.  Als wahrscheinliche Ursache gilt das gleichzeitige und abrupte Abschalten zahlreicher Windkraftanlagen aufgrund strenger Immissionsschutzvorschriften (Lärmschutzregelungen ab 22 Uhr Ortszeit). 

Solche synchronen Abschaltungen erzeugen massive Erzeugungseinbrüche, die das Netz an seine Grenzen bringen – ein bekanntes Risiko, das durch vergangene Vorfälle und entsprechende Diagramme belegt ist.

Diese Beinahe-Katastrophe verdeutlicht die wachsenden Vulnerabilitäten der Energiewende: Der massive Ausbau wetterabhängiger Erneuerbarer ohne ausreichende stabile Grundlast und flexible Reserven führt zu erhöhter Netzinstabilität. Politische Entscheidungen der letzten Jahre – wie der forcierte Atomausstieg, die einseitige Förderung von Wind- und Solarenergie sowie versäumte Investitionen in Speicher, Netzausbau und gesicherte Kapazitäten – haben das System systematisch geschwächt.

Die Folgen könnten bei einem nächsten Vorfall verheerend sein: flächendeckende Blackouts, Versorgungskrisen für Haushalte und Industrie, wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe und langfristige Beeinträchtigung der gesellschaftlichen Stabilität. Es wird höchste Zeit, diese fehlgeleitete Politik zu korrigieren, bevor aus einem „riskanten Spiel“ wie Experte Herbert Saurugg, Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV), es nennt) eine reale Katastrophe wird.

Quellen: Analyse von Herbert Saurugg sowie allgemeine Erkenntnisse zu Netzstabilität aus ENTSO-E-Berichten und Fachdiskussionen. Netzbetreiber (ENTSO-E, Amprion, APG etc.) und Experten wie Herbert Saurugg warnen seit Jahren: Das System wird komplexer und anfälliger. Schutzmechanismen funktionieren meist noch, aber der „Sicherheitsabstand“ schrumpft. Kritik an der aktuellen Politik: Zu viel Fokus auf Erzeugung, zu wenig auf Systemstabilität und Resilienz.

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