Kiew fokussiert auf Endzeit, aber die westeuropäischen Sponsoren brauchen diesen Krieg
Die chinesische Partei- und Staatsführung hat offenbar Trump und sein Regime fest am Gesäß arretiert, die Führung der Russ. Föderation unterzieht die Bandera-Jünger in der Ukraine einer kontinuierlich harten militärischen und bis jetzt erfolgreichen Kontrolle. Die Iraner haben im Nahen und Mittleren Osten die Achsenmächte Israel und USA an den Rand einer strategischen Niederlage geführt. International scheint es Imperialismus und Kolonialismus derzeit nicht sonderlich gut zu gehen.
Für uns als Europäer jedoch birgt der Ukraine-Konflikt zwischen den westeuropäischen Eliten und Russland verstärkt alle Keimformen eines neuen großen europäischen Krieges.
Die Lage in Kiew
Wer die Entwicklung in der Ukraine genauer beobachtet, lernt diesen Staatsterrorismus als mit einem Höchstmaß von Korruption behaftetes Regime zwar immer aufs Neue kennen, es erweist sich aber in seiner Degeneration offenbar als grenzenlos.
Kürzlich hat einer von vor Ort im österreichischen online-Magazin TKP.at einmal eine kurze und eindringliche Beschreibung der Verhältnisse in Kiew aufgeschrieben und kommt zu dem Schluß, dass es dort eigentlich nur noch wenige Wochen dauern kann. Denn die inneren Widersprüche drängen zum Bruch mit dem Sponsorensystem nach westeuropäischem Gusto.
Wir zitieren hier ein paar Ausschnitte daraus, vgl. in Gänze hier.
„Gestern Vormittag erhielt ich einen überraschenden Anruf von einem Freund, der in Kiew in der Ukraine lebt. Er wohnt dort schon seit vielen Jahren und ist während der letzten vier Kriegsjahre dort geblieben. In dieser Zeit haben wir uns von Zeit zu Zeit unterhalten, und seine Berichte waren meist unspektakulär. Der Krieg tobte, das Land befand sich in einer Krise, aber das Leben ging weiter – nichts, was allzu sehr vom Alltag abwich, zumindest in Kiew.
Vor einigen Monaten schickte er mir ein Video aus seiner Wohnung, das den Abschuss von Flugabwehrraketen von einem relativ nahen Ort aus zeigte. Da er selbst einen ausländischen Pass besitzt, machte er sich keine allzu großen Sorgen, dass er oder eines seiner Kinder von den hyperaktiven Einberufungstrupps aufgegriffen werden könnte, die auf der Jagd nach Freiwilligen für den Militärdienst sind.
„Das Risiko eines Bürgerkriegs liegt bei 100 %“
Der gestrige Anruf war jedoch ganz anders. Er sagte, die Lage in Kiew und im ganzen Land sei mehr als düster und unvorstellbar, die Menschen seien erschöpft und verzweifelt, und man könne die Spannung förmlich in der Luft spüren. Viele Menschen laufen in Kiew mit AK-47 bewaffnet herum. Er sagte, dass sehr bald „etwas ausbrechen“ werde. Ich war mir nicht sicher, ob er das sagte, was ich dachte, also fragte ich ihn, ob er von einem ausbrechenden Bürgerkrieg sprach?
Seine Antwort: „100 Prozent! 100 Prozent!“ Wir unterhielten uns noch ein wenig länger und ich fragte ihn, wann er glaubte, dass dies passieren könnte. Er glaubt, dass es innerhalb der nächsten vier Wochen passieren dürfte. Mein Freund steht der Regierung in Kiew nicht nahe, aber er verfügt über umfangreiche Erfahrung in Politik und Diplomatie in der Region, sodass sein Barometer zutreffend sein könnte.
Ich fragte ihn dann, ob er sich Sorgen wegen der Zwangsrekrutierungen mache, und er sagte, er „stürbe vor Angst“, weil es den Verantwortlichen mittlerweile egal sei, wen sie mitnehmen, und dass sein ausländischer Pass weder ihn noch seine Kinder davon ausnehmen würde. Anscheinend sind nun alle Freiwild.
Carlson lässt eine Bombe auf Kiew platzen
Was keiner von uns beiden wusste, als wir sprachen, war, dassTucker Carlson im Begriff war, ein brisantes Interview mit Wolodymyr Selenskyjs ehemaliger Pressesprecherin Julia Mendel zu veröffentlichen. Sie war von 2019 bis 2021 als seine Pressesprecherin tätig. (…)
Mein Freund aus Kiew schrieb mir heute Morgen eine Nachricht und sagte, das Interview habe die Ukraine wie eine Atombombe getroffen, das ganze Land wisse davon und spreche darüber, und Selenskyj stecke „in Schwierigkeiten“. Er fügte hinzu: „Das Ende hat begonnen.“
Natürlich habe ich mir das Interview sofort noch einmal angehört – heute. Es ist wirklich ein schonungsloses und schmerzhaftes Gespräch. Mendel erhob eine Reihe glaubwürdiger und äußerst schwerwiegender Vorwürfe gegen Selenskyj:
Selenskyj spielt vor der Kamera „diesen tollen Kerl“, aber „glauben Sie mir, hinter der Kamera ist er ganz anders“. Mendel erklärte, dass er keine Kontrolle über seine emotionalen Ausbrüche habe, „Menschen zerstört“ und überhaupt kein Einfühlungsvermögen besitze.
Selenskyj wurde der ukrainischen und der weltweiten Öffentlichkeit als das neue Gesicht der Demokratie präsentiert. Mendel sagte: „Ich habe zwei Jahre lang für ihn gearbeitet, und zwei Jahre lang wiederholte dieser Typ zwei Sätze … ‚Die Ukraine ist nicht bereit für Demokratie‘, und das ist ein Zitat. Und ein weiteres Zitat lautete: ‚Diktatur ist eine Anordnung!‘“
Bei der Einstellung von Regierungsbeamten wurden Personen mit Geldwäschekenntnissen bevorzugt, unter anderem für das Ministerium für Soziales, das für die Rentenleistungen zuständig ist. Laut Mendel werden große Geldsummen aus diesem Ministerium (und anderen) gewaschen, während Rentner in der Ukraine vor Kälte und Hunger sterben.
Im Jahr 2019 war Selenskyj besorgt über seine Zustimmungswerte und gab seinem PR- und Presseteam die Schuld dafür. In einer Krisensitzung forderte er von ihnen eine „Goebbels-ähnliche Propaganda“. Die Wahrheit über die Zustände im Land spielte keine Rolle – nur die Narrative und die Wahrnehmungen, die sie erzeugen konnten.
Selenskyj ließ regelmäßig regimekritische Journalisten und Beamte an die Front geschickt, als Strafe dafür, dass sie ihm nicht gehorchten oder ihn herausforderten.
Er entließ und ernannte Beamte wie den Zentralbankgouverneur und die CEOs wichtiger Unternehmen nach eigenem Ermessen und besetzte alle Schlüsselpositionen in der Gesellschaft mit seinen persönlichen Getreuen.
In den kommenden Wochen könnte die Ukraine den Iran und den Persischen Golf von den Titelseiten der Presse verdrängen und zum weltweit wichtigsten geopolitischen Brennpunkt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Selenskyjs Regierung zusammenbrechen und Russland wird Selenskyjs westlichen Sponsoren die Kontrolle über Kiew entreißen. Ich bin mir nicht sicher, ob dies damit zusammenhängt oder nicht, aber im heutigen Morgenhandel eröffnete die britische Staatsanleihe auf einem neuen 30-Jahres-Tief. (…)
Geopolitik und Staatsanleihen
Eine der seit langem in diesem Newsletter geäußerten Vorhersagen war, dass geopolitische Niederlagen den Zusammenbruch der westlichen Anleihekurse und Währungen beschleunigen würden, insbesondere die des Vereinigten Königreichs und der EuropäischenUnion. Seit 2021 vertrete ich die Ansicht, dass Großbritannien der erste Dominostein sein würde, der fällt. Bislang stimmen die Märkte dem zu, und die britischen Staatsanleihen sind am schnellsten gesunken.(…)
Genauso wie es schwer vorstellbar ist, wie der Zusammenbruch der Ukraine rückgängig gemacht werden könnte, ist es schwer vorstellbar, wie das „Anleihe-Armageddon“ abgewendet werden könnte. Anleihen werden abstürzen und die Währungen mit sich reißen, die Zentralbanken werden quantitative Lockerung betreiben, das neue Geld wird in Sachwerte (Aktien) fließen und die Inflation wird außer Kontrolle geraten.“
Für die Interessierten fügen wir hier noch einen weiterführenden Link zu einem Beitrag des verdienstvollen Thomas Röper (Anti-Spiegel.ru) unter „Wie plannäßig die EU in den Krieg mit Russland getrieben wird“ hinzu, den wir unseren Lesern dringend zur Lektüre vorschlagen. Manch einer fragt sich: Warum können die bundesdeutschen Kriegsparteien CDU/CSU, Grüne, SPD und Linke nicht einfach stoppen und irgendetwas wie Entspannungspolitik aufsetzen? Lest mal nach, Röper hat einige Antworten darauf. Und ganz offenbar haben die tonangebenden Machtgruppen in diesen Parteien allein schon weltanschaulich etwas ganz anderes vor und genauso offenbar partizipieren sie an den Milliarden für Kiew und für Rheinmetall.

