Neutral für Frieden

Wie kann es nach den beiden großen Kriegen, dem der NATO gegen Russland in der Ukraine und dem der USA und Israels gegen den Iran im Nahen Osten, wie kann es mit dem unter diesen Umständen eher ranzig und verlebt anmutenden Europa weitergehen?

Freilich alles gesetzt den Fall, es würde weder der eine noch der andere Konflikt einen Weltenbrand entfachen. Um genau den zu verhindern und Handlungsoptionen für die aktuelle Politik zu ermitteln, hatte sich vor gut einem Jahr in Köln die Initiative „Deutschland neutral!“ gebildet und wirbt seitdem um Mitmachen und Unterstützung.

Dieser Tage ist ein interessantes Buch zum Thema erschienen, welches u.a. in ‚Neue Rheinische Zeitung‘ (NRhZ) vorgestellt wurde und geradezu eine Werbung für diese lagerübergreifende Initiative darstellt.

Wit verweisen hier auf eine unlängst erschienene Besprechung von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann unter „Das richtige Buch zur richtigen Zeit“ und zitieren die einleitende Anmerkung dazu:

Es ist ein bemerkenswertes Buch, das im Westend-Verlag erschienen ist und in dem mehr als 30 Autorinnen und Autoren versammelt sind – 15 davon Erstunterzeichner der am 15. Februar 2025 von der „AG Frieden dieBasis Köln“ initiierten lagerübergreifenden „Kampagne für ein neutrales Deutschland“ (deutschlandNEUTRAL.de), die am 17. Februar 2026 Gründungsmitglied der in der Schweiz ins Leben gerufenen „International Federation for Neutrality Organizations“ geworden ist. Gleich der erste Satz des ersten Artikels lautet: „Jüngst ist der Ruf nach einer Neutralität Deutschlands aufgekommen.“

Der Schriftsteller, Publizist und Jurist Wolfgang Bittner bezieht sich damit auf den in der Neuen Rheinischen Zeitung veröffentlichten Artikel „Neutralität auf dem Vormarsch„. Und am Ende seiner Ausführungen verweist er auf die website der „Kampagne für ein neutrales Deutschland“ (deutschlandNEUTRAL.de) mit den Worten: „Trotz nahezu unüberwindlich erscheinender Hürden sollte das Ziel der Souveränität und Neutralität Deutschlands nicht aus den Augen verloren werden. In dieser Hinsicht gibt es verdienstvolle, zu unterstützende Ansätze.“ Damit bewirbt er die Kampagne, deren Erstunterzeichner auch er ist.

 

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