Stabilisiert sich die AfD als Hoffnungsträger für Frieden und deutsche Souveränität?
Der Auftakt zu den diversen Wahlgängen diesen Jahres ist absolviert. Dass es in Baden-Württemberg (BaWü) und auch bei den Kommunalwahlen in Bayern keine Sensation geben würde, war vorher schon klar. Die beiden bundesweit führenden Kriegsparteien, CDU und Grüne, sind auch in BaWü führend. Sie kümmern sich dort erfolgreich um Deindustrialisierung und Vernichtung der Exportwirtschaft, um ungezügelte Immigration, um selbstmörderische Sanktionspolitik gegen Russland sowie russophobe und sinophobe Hetze über alle Kanäle der öffentlich-rechtlichen Medien. Niederschmetternd das Ganze!
Allerdings: Den Wählern von CDU und Grünen kann dies durchgängig auch nicht so gefallen haben, vor allem, weil sich die beiden Siegerparteien bestenfalls als Notnagel unter dem Motto „Ich bin das allerkleinste Übel!“, aber keineswegs als Hoffnungsträger präsentieren konnten.
CDU und Grüne stehen nicht für sichere Zukunft
Für die Zukunft der großen Automobil- und deren Zulieferkonzerne, der vielen Mittelstands- und Familienfirmen in BaWü, und vor allem für die Existenz der Beschäftigten in diesen Industriebereichen wird es in den nächsten Monaten ganz eindeutig darauf ankommen, dass der beim Politestablishment seit Jahrzehnten quasi zwanghaft betriebene transatlantische Kurs endlich verlassen und nicht mehr im Windschatten der USA als absteigender Supermacht gesegelt wird.
Dagegen aber steht der Kanzler und seine toille Elite-Truppe, dagegen steht auch die Führung der Grünen mit ihrem weltanschaulich verbrämten ‚The West is the Best!‘. D.h., es garantiert der jetzige Wahlsieg der beiden Kriegsparteien keineswegs wirtschaftliche Prosperität für das ‚Musterländle’ BaWü. Wenn die CDU/CSU-Führung nicht endlich aus dem Enddarm von Trump herauskriecht, wird auch in BaWü die Kriegswirtschaft nicht abgelöst werden können.
Die bundesweit mitregierende SPD mit früherem starken Einfluß auf die DGB-Gewerkschaften, sowie die Linkspartei spielen dort mit einem Ergebnis von knapp über bzw. knapp unter 5% in diesem Bundesland auf absehbare Zeit keine Rolle mehr. Ein erfreulicher Aspekt der Landtagswahlen.
Negativ schlägt dagegen das Abschneiden des mit Larmoyanz und diffusem eigenen Profil in Erscheinung getretenen BSW zu Buche. Vieles von deren Weg wurde von kritischen Begleitern dieses Parteiprojekts schon seit Wochen als Weg in den Niedergang prognostiziert. Im Führungskader des BSW sind zu viele, die sich als bloße Linkser entschlossen geben, aber dann doch gerne, wie seinerzeit in Thüringen und Brandenburg, schnell in Regierungsgeschäfte eintreten möchten.
Immerhin hatte ja Frau Wagenknecht selber von ihren Mitgliedern ein Ende von Brandmauer gegenüber der AfD gefordert und eine Hinwendung zu deren volkstümlichen Erfolgsessentials. Vgl. hier unter: „Wer AfD wählt, wünscht sich ein Deutschland, das nicht ausgelacht wird!“
Wird die AfD immer mehr zum Hoffnungsträger
So entstand also am 08.03. ein erwartetes Ergebnis? Nicht ganz und tatsächlich sind die Abweichungen von den großkotzigen Erwartungen der führenden Parteien nicht von Pappe. Denn es gibt ja mit der AfD eine Opositionspartei, die auch, erstmals im ‚Westen‘, gut in Erscheinung trat. Sie gewann tatsächlich knapp ein Fünftel der Wählerstimmen und konnte damit ihr Stimmenergebnis auf Landesebene nahezu verdoppeln! Und sie wurde mit ihrem Programm, bezogen auf den NATO-Krieg in der Ukraine, deutlich als Anti-Kriegspartei gewählt und als eine, die für die Bundesrepublik einen unabhängigen Kurs von den USA vorschlägt. Sie wurde in jenen Regionen weitestgehender Deindustrialisierung und ungezügelter Immigration gewählt und von angeblich fast 200.000 vormaligen Nichtwählern.
Das alles unter einem enormen Verbotsdruck sowie Antifantenterror auf der Straße. Immerhin haben also mit dem Wahlkampf der AfD geradezu essenzielle Programmakzente eine deutliche Verbreitung erfahren. Und
Gleichwohl ist es der AfD in BaWü noch nicht gelungen, sich wie ihre Partner in Thüringen, Brandenburg, Sachsen und vor allem in Sachsen-Anhalt als sozial-patriotische Kraft zu profilieren. Eher im Gegenteil. Denn in öffentlichen Stellungnahmen agierten AfD-Frohnmaier und sein Team eher häufiger als bloßes Abziehbild der CDU – v.a. auch in Hinblick auf ihre US-Orientierung.
Hoffentlich wird diese AfD nicht schon Altpartei noch bevor in ihren Reihen vorwärtstreibende Programmdetails zur Friedens- und Sozialpolitik entwickelt und praktisch umgesetzt werden. Es sollte doch spätestens dieser Umstand der AfD-Führung und den Aktiven vor Ort deutlich machen können, dass die außerparlamentarische Opposition angesagt ist. Davon gab es bisher viel zu wenig.
Unter dem Strich bestätigt sich aber die AfD nach ihrem Wahlerfolg in BaWü für alle Friedensbewegten und um soziale Gerechtigkeit ringenden Menschen bundesweit als Hoffnungsträgerin.

