Mitmachen! Protestkultur in der Region Hannover …
Noch ist es ruhig im Land. Den Damen und Herren an jedweder Schaltstelle der Macht gönnen uns jede Menge Frechheit und soziale Grausamkeit. Aber derzeit quellen nur die diversen Kanäle im Internet, nicht die Plätze und Straßen, nicht die Verwaltungen und Betriebe über vor demonstrativem Zorn.
Stellt euch vor, die längst zum industriellen Ruin Deutschlands geronnene Sanktionspolitik der EU und der deutschen Kriegsparteien mündet weiter in offenkundige Massenerwerbslosigkeit. Wo doch allein im ersten Quartal des Jahres schon knapp eine Viertelmillion Industriearbeitsplätze wegfielen, ganz zu schweigen von der überbordenden Insolvenzwelle.
Und können wir unter den Bedingungen einer Zeit des Mangels an Erdgas, Öl und Düngemitteln, wo schon viele Engpässe bei Lebensmitteln voraussagen, mit unseren Bedürfnissen über die Runden kommen? Es breitet sich soziale Unsicherheit aus. Das alles findet jetzt statt …
Stellt euch vor, die von Rheinmetall in Unterlüß gebauten Langsteckendrohnen, ca. 80 km von Hannover, schlagen mit aufgedrucktem ‚Made in Germany‘ irgendwo in Moskau oder Leningrad ein. Und stellt euch vor, die russische Seite hört nach all der skruplosen Russophobie des Westens auf, sich herumschubsen zu lassen, und nimmt Maß, um die Quellen der Gefährdung der russischen Zivilisation auszuschalten. Das kann schon morgen passieren …
Ein Blick in die Region Hannover vermittelt derzeit immerhin zaghafte Ansätze aufkommenden Protests. Denn mit dem Corona-Regime verschwand mehr oder minder alles Oppositionelle, entweder aus opportunistischer Haltung oder man war eingeschüchtert oder wurde eben ganz weggesperrt. Speziell der größte Teil der gesellschaftlichen Linken war nicht mehr zu sehen und ist zum überwiegenden Teil als Antifanten, Klimahysterikern, LGBT- und Genderideologen oder NATO- und EU-Jubilanten zum herrschenden Machtblock übergelaufen und es fällt ihnen außer „Gegen Rrächts!“ schon längere Zeit nichts mehr ein.
Die gesellschftliche Melange politischer Opposition unmittelbar nach dem Zusammenbruch dieses Corona-Regimes war dann, und blieb bis heute, weltanschaulich und sozial äußerst vielfältig zusammengesetzt. Am ehesten trafen noch Parteien wie AfD oder – mit viel Vorschußlorbeeren gestartet, dann aber als unverbindliche ‚Linkserpartei‘ gescheitert – auch das BSW die Stimmung unter der Bevölkerung.
Es sind heute einige verbindliche Aktivengruppen unterwegs und fordern zum Mittun auf. Es ist auch kein Zufall, dass die meisten von denen schon in der Zeit der Corona-Pandemieproteste unterwegs waren. Wir von ‚Timur sein!‘ freuen uns, drei von denen zu empfehlen und alle unsere Leser zur Mitarbeit aufzufordern:
„Es reicht!“ ist aktuell vierzehntägig auf der Straße und mit einem eigenen gleichnamigen, gut illustrierten Telegram-Kanal ständig präsent (vgl. hier).
Das örtliche Bündnis für soziale Gerechtigkeit (BSG) mit starken Wurzeln in derFriedensbewegung (u.a. in der Initiative Frieden mit Russland) nimmt sich vor allem der verheerenden Wirkung von Krise und Krieg auf das Leben der sozial schwachen Menschen an und ist derzeit mit einem Flyer zum Thema „Für bezahlbares Tanken“ (vgl. hier) unterwegs.
Dann die Partei dieBasis, das sind auch Aktivisten mit Wurzeln in der Bewegung gegen dasCorona-Pandemie-Regime, plant für den späten August, also kurz vor den Landtagswahlen im September eine große zentrale Friedensdemo in Hannover. Aktuell ist die Gruppe u.a. mit Mahnwachen für einen ehrlichen Journalismus und dessen Einschränkungen beim NDR am Maschsee aktiv (vgl. hier).
Den genannten Gruppen ist gemeinsam, dass sie sich nicht vor den Karren der Hetze gegen die AfD oder irgendwelcher russophober Kriegsphantasien spannen lassen.


