München: NATO-Sicherheitskonferenz mit Merzens Aufruf zum Krieg

Kanzler Merz, nach der Art eines Testosteron-Halbstarken vom Willen geprägt, egal was es noch kostet, Russland zu provozieren, breitete in München mimisch und rhetorisch seine zusammen gebastelte Idee von einer weiteren Selbstvernichtung der Deutschen aus. Diese Rede hatte durchaus Anklänge an andere berühmte Reden eines anderen deutschen Führers, damals in den 1930er Jahren auch in München.

Merzens Zorn entspringt der Erkenntnis, dass die großartige Erwartung von neuem Lebensraum im Osten gegen die Russische Föderation von heute nicht so recht funktionieren kann. Die Dinge stehen nicht gut für ihn und seinesgleichen – und noch schlimmer: Egal, ob der Krieg in der Ukraine endet oder nicht, die EU wird Kiew unverändert jährlich Milliarden zahlen müssen! (Vgl. hier).

Das alles kann in seiner Rede nachgelesen werden. Angenehmer Nebeneffekt: Die ‚Münchner Sicherheitskonferenz‘ (MSC) hat deutlich an Wert verloren. Denn, was Merz und sein Adlatus Klingbeil als angebliche Förderer europäischen Willens von sich gaben, ist angesichts der inzwischen erfolgten politischen, militärischen und ideologischen Entwertung der westeuropäischen Eliten nurmehr wenig bedeutsam. Auch wenn Merz anmaßend einen durchaus europäischen Krieg meinte. In LinkeZeitung hat das der bekannte Autor Simplicius gut akzentuiert zum Ausdruck gebracht (vgl. hier).

Draußen vor den Toren der MSC hatten sich mehrere Protestgruppen zu Wort gemeldet und ihre Redner übten zahlreich Kritik an dieser ‚Kriegstreiberkonferenz‘ und die enorm Linken unter ihnen warteten höchst albern sogar mit einem ‚Revolutionären Block‘ auf.

Die alles überragende Rede hielt, wie inzwischen so oft, Dr. Ulrike Guerot auf der Kundgebung unter der Losung ‚Macht Frieden!‘. Vgl. dazu die zehn eindrucksvollen Video-Minuten.

Immerhin, die Friedensbewegten auf Münchens kalten und bisweilen regennassen Strassen brachten doch zehntausend Menschen zusammen und bei ‚Macht Frieden!‘ sprach verdienstvollerweise mit Dr. Rainer Rothfuss (MDB) auch ein Vertreter der AfD. Wenn man so will, bleibt also wenigstens die Hoffnung auf eine endlich breite, parteiübetgreifende deutsche Friedensbewegung (Vgl. dazu auch hier).

Natürlich hatten die öffentlich-rechtlichen Medien (ÖRR) vor Ort, in dem Fall der Bayrische Rundfunk, noch ihre ganz besondere Verklärung des Protestwochenendes inszeniert. Sie erfanden schnell noch eine Monsterdemo iranischer pro-monarchistischer Opposition auf der Theresienwiese! Es sollen sich dort 250.000 Teilnehmer aufgehalten haben, aber von niemandem so recht gesehen worden sein. Reza Pahlevi, der iranische Kaiser, hatte für Kundgebung, Anreise der Jubel-Perser und sonstiger PR noch schnell 4 Mio.-Dollar springen lassen.

Allerdings: Eine Presseagentur hat diesen Aufzug per Drohne von oben beleuchtet und bestenfalls ein paar Tausend Teilnehmer gesichtet. Andere Presseleute haben unter diesen Teilnehmern v.a. sehr viele Syrer, Afghanen, Ukrainer und Kurden aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland entdeckt. Schlecht gelaufen dieser Täuschung. (Vgl. dazu diese Doku, mit einem Monsterdemo-Suchbild, hier).

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Nutzung stimmen sie dem zu. und per "Schließen und Akzeptieren" auch der Verwendung dieser Daten für Besucher-Statistiken & Medien. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Seite (vgl. Link nebenan).

Datenschutzerklärung