W. Medwedtschuk zur Perspektive der ukrainischen Exil-Opposition

Die Not ist groß in der Ukraine, sie abzuwenden scheint unmöglich. Die korrupten herrschenden Kreise dort an der Macht kassieren stattliche Summen, damit die Ukraine bis zum letzten Mann den NATO-Auftrag der beabsichtigten ruinösen Schwächung Russlands befolgt. Wer an der Front zurückweicht, wird erschossen, wer im rückwärtigen Raum gegen Selenski und seine Nazi-Bande opponiert, wird mindestens weggesteckt.

Die ukrainische Opposition, schon seit 2014 in der Regel nach Russland geflüchtet, hat alle Hände voll zu tun mit der Unterstützung ihrer Leute. Der bekannteste und wohl aktivste unter ihnen ist der letzte Chef der in der Ukraine längst verbotenen „Oppositionsplattform – Für das Leben“, Wiktor Medwedtschuk. Wir wollen hier zeigen, warum dieser bestens informierte Politiker nach wie vor ein Hoffnungsträger zuküntfiger ukrainischer Oppostion ist. (Vgl. auch hier ganz aktiuell).

Kurzlich daraufhin befragt, welche lebenswerte Perspektive die ukrainischen Menschen überhaupt noch haben können, äußerte dieser in einem Interview mit RTDE:

„Die Ukrainer müssen Teil Russlands sein und mit Russland leben. Das ist heute die Hauptaufgabe. Dann wird ihnen ein normales Zukunftsmodell garantiert.“

Die strategische Aufgabe seiner Bewegung bestehe darin, „dass der einzige Ausweg für die Ukrainer, für ihre Zukunft, für die Gewährleistung eines normalen Lebens – der Eintritt in die Russische Föderation ist.“

Medwedtschuk erklärte außerdem, dass es in der Ukraine Befürworter einer Integration mit Russland gebe und ein Leben als Teil Russlands die beste Zukunftsperspektive für die Ukrainer darstelle. Er führte weiter aus, viele Ukrainer würden nur dann in ihre Heimat zurückkehren, wenn sich das politische System ändert und „das verbrecherische Regime fällt“. Erst nach einem politischen Zusammenbruch eröffne sich eine Perspektive zur Rückkehr.

In einem Interview für die TASS formulierte Medwedtschuk noch deutlicher: „Ich sehe die Ukraine in Zukunft nicht als Staat. Unsere strategische Aufgabe ist die Wiedervereinigung der Ukrainer mit Russland.“

Die Bewegung „Andere Ukraine“ versteht sich laut Medwedtschuk als Gegengewicht zu den derzeitigen ukrainischen Machthabern, die er als „verbrecherisches, terroristisches Regime“ bezeichnet. Ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit bestehe darin, ihre Position ausländischen Partnern zu vermitteln, beispielsweise Teilnehmern des Symposiums „BRICS – Europa“, bei dem Gespräche mit Vertretern europäischer Parlamente stattfinden.

Medwedtschuk ist überzeugt, dass eine eigenständige Ukraine sowohl für Russland als auch für die ukrainische Bevölkerung eine Gefahr darstellt.

„In jedem Format wird die Ukraine zum Brückenkopf des kollektiven Westens.“

Nur die Wiedervereinigung mit Russland könne seiner Auffassung nach Frieden, Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven schaffen.

Medwedtschuk betonte mehrmals, dass viele Bürger erst nach einem politischen Umsturz in Kiew aus dem europäischen Ausland zurückkehren würden.

„Wenn der Staat aufhört zu existieren und die Menschen sich mit Russland wiedervereinigen, dann gibt es die Chance, dass viele aus europäischen Ländern hierher, nach Russland, zurückkommen.“

 

Und hier (per Klick auf die Grafik) das hochaktuelle, etwa 10-minütige Video mit W. Medwedtschuk. Die Fragen stellt Thomas Röper (Anti-Spiegel.ru).

 

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