Am Beispiel Wasserstoff: Bundesbehörden stochern im Nebel
Entweder die Leute passen heute besser auf, wenn öffentliche Investitionen aus dem Ruder laufen oder es gelingt vorzugsweise rot-rot-grün dominierten Behörden nicht, die Info-Kanäle zu ihren oftmals allein ideologisch begründeten Entscheidungen zu schließen. Jedenfalls ist das Ergebnis immer gleich: Die Fehlgriffe häufen sich und werden ruchbar, eine Menge öffentlicher Mittel wurden und werden verbrannt und stehen für andere Zwecke nicht mehr zur Verfügung.
Da es außerdem den öffentlichen Haushalten ohnehin nicht mehr gelingt, sich gegenüber den Begehrlichkeiten der Bundespolitik (Waffen für den NATO-Krieg in der Ukraine, Zölle für Trump etc.), zur Wehr zu setzen, entstand jenes Phänomen, was wir hier in unserer Rubrik jeweils themenübergreifend unter unserer Rubrik ‚Laufender Wahn‘ beschreiben.
Mindestens seit Ende der 1990er Jahre denken Ingenieure weltweit über Möglichkeiten der Gewinnung und Nutzung von Wasserstoffenergie („Grüne Energie“) nach. Denn der Rohstoff ist global gesehen ja geradezu unerschöpflich in Gestalt von Wasser vorhanden. Längst gibt es Verfahren, die es ermöglichen, mit Wasserstoff z.B. PKWs oder LKWs oder Aggregate jeder Art anzutreiben, es gibt auch längst ein paar Tankstellen für diesen Bedarf.
Aber kaum waren diese in den frühen 2020er Jahren angelaufen, schon manövrierten uns die Politeliten der Bundesrepublik in eine heftige selbstverschuldete Energiekrise mit allen nur denkbaren Sanktionen gegen russische

Energielieferungen. Die Regierungen Merkel, Scholz und Merz liessen es zu (bis heute!), dass die durch Terroristen aus den USA, Britannien und v.a. der Ukraine im deutschen Auftrag errichteten North-Stream Pipelines in der Ostsee zerstört wurden. Dann, ab 2022, entwickelte sich quasi sofort die große Energiekrise und hektische Aktivitäten der Energiewirtschaft in alle Richtungen möglicher Kompensation setzten ein. Diese russophoben Politikeliten in den Altparteien wollten es dem Iwan zeigen und volkswirtschaftlich ohne dessen fossilen Energieträger auskommen. Anstrengungen dieser Art gingen aber nicht auf, mündeten stattdessen in eine dramatische De-Industriealisierung.
Was die Energiegewinnung aus Wasserstoff betrifft, so sind in der Zwischenzeit schon einige millionenschwere Projekte baden gegangen. Aber das hektische Investitionschaos ging weiter und führte dazu, dass bundesweit in großem Stil Leitungen für Hydrogen – also Wasserstoff – verlegt wurden und werden. Die Bundesnetzagentur verlautbarte inzwischen, es sollen mehr als 9.000 km an Leitungen für ein Wasserstoff-Kernnetz sein. Nachzulesen ist das bei ‚Blackout-news.de‘ (vgl. hier).
Diese enormen Investition haben eine Nuance: Es gibt kaum Kunden für diese Leitungen und auch kaum Hersteller von Hydrogen! Ausreichende Investitionen in neue Tankstellen, in Rohrleitungen bis zu den Verbrauchern und deren Nachfrage blieben und bleiben aus!
Und noch eine weitere Nuance: Für die Erstellung von Hydrogen in großen Mengen sind auch große Mengen an Strom erforderlich. Haben wir diese großen Mengen? Die Anwort dazu gibt uns ebenfalls ein Beitrag bei ‚Blackout-news.de‘. Es wird dort über die aktuellen Stand des Stromnetzausbaus berichtet (vgl. hier). Kurz gesagt ist dieser Stand derzeit, um es vorsichtig zu formulieren, eher mir sehr großen Fehlbeständen behaftet …
Deswegen äußerte auch Ministerin Reiche kürzlich, in ihrem Ministerium würde darüber nachgedacht, für die Erzeugung fehlender Strommargen den Einsatz von LNG-Erdgas vorzusehen! Wie dringend sich diese weitere Nuance fehlender Stromressourcen darstellt, kann in ein Beitrag abermals bei ‚Blackout-news.de‘ (vgl. hier) zeigen …
Aber so wird ja alles noch problematischer und der ‚Laufende Wahn‘ geht auf höherer Stufenleiter weiter. Den Hinweis darüber, wer das alles zahlt, sparen wir uns an dieser Stelle. Eines steht aber fest: Es ist sicher keine gute Lösung, gerade den Rot-rot-grünen zu diesem Thema weiterhin die politische Führung zu überlassen.

