„Corona: Was hätte bekannt sein müssen und was heute zu tun ist“
Unter o.g. Titel veröffentlichte der Stadtverband Köln der Partei dieBasis einen Appell an den Rat der Stadt Köln zum Thema Aufarbeitung der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Pandemie-Regime.
Mit unserem kleinen Beitrag hier unterstützen wir die wichtige Initiative der Kölner. Wir verweisen auf die Erklärung in Gänze, vgl. hier, und zitieren die beiden einleitenden Absätze:
Sehr geehrte Damen und Herren Ratsmitglieder, die Aufarbeitung der Corona-Politik ist keine vergangenheitsbezogene Debatte, sondern eine dringende Aufgabe für Gegenwart und Zukunft. Die Kölner Corona-Protokolle des städtischen Krisenstabs (über 12.000 Seiten aus 203 Sitzungen), die RKI-Files, EMA-Daten und weitere Quellen zeigen: Viele Maßnahmen waren nicht evidenzbasiert, sondern von Panik, politischem Druck und fehlender kritischer Prüfung geprägt. Die Stadt Köln als eine der größten Kommunen Deutschlands trägt Verantwortung, dies transparent aufzuarbeiten und Konsequenzen zu ziehen.
Was hätte bekannt sein müssen?
Bereits zu Beginn der Krise gab es klare Hinweise, dass die Bedrohungslage überschätzt wurde. Das RKI selbst dokumentiert, dass Mitte März 2020 der Tiefpunkt fiebriger Atemwegserkrankungen erreicht war (tiefer als in den Wochen und auch in den Jahren zuvor) – just zu dem Zeitpunkt, als der Lockdown begann und die Risikobewertung auf „hoch“ hochgestuft wurde. Dies wirft fundamentale Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen auf. Anstatt auf zugängliche entwarnende Daten zu schauen, wurden dramatische Szenarien verbreitet, die zu massiven Grundrechtseinschränkungen führten.(…)

