Frau v.d. Leyen erscheint als personifiziertes Desaster in laufendem Wahn
Noch Ende letzten Jahrer schien es so, dass das Mercosur-Abkommen zwischen EU-Kommission und dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur verhindert werden könne. Landwirte aus vielen EU-Staaten protestierten heftig. Deren Waren muß intensiven Prüfungen in punkto schädlicher Inhaltsstoffe unteruzogen sein, bevor sie die Verbraucher auf den europäischen Märkten erreichen. Ob dies auch für Waren aus Südamerika gelten soll, wurde nicht festgelegt. Gerade wegen der Proteste strich die, von niemandem gewählte EU-Chefin, sogar erst einmal ihre Reise nach Brasilien zur Unterzeichnung des Abkommens.
Jetzt, nach der Unterzeichnung dieses Handelsabkommens und einer erten Untersuchung der Handelsware durch den Bayerischen Bauernverband stellte sich heraus, dass die Befürchtungen der Landwirte offenbar voll berechtigt waren. Wir verweisen hier auf eine Meldung des Telegram-Portals MEINEDNEWS vom 13.06.26 und wünschen allseits:
GUTEN APPETIT DANK MERCOSUR: BIS ZUM 3. SEPTEMBER GIBTS ANTIBIOTIKA-FLEISCH AUS SÜDAMERIKA
Der Bayerische Bauernverband erhebt schwere Vorwürfe gegen das Mercosur-Abkommen und sieht seine Kritik durch aktuelle Kontrollen bestätigt.
Nachdem die EU-Kommission auf Druck von über 10.000 demonstrierenden Bauern in Brüssel endlich Stichprobenkontrollen durchgeführt hatte, wurden in Importen aus Brasilien nicht zugelassene Antibiotika sowie Hormonrückstände festgestellt.
Betroffen sind unter anderem Rindfleisch, Geflügel, Eier und Honig. Die Ergebnisse waren offenbar so gravierend, dass Brasilien für diese Produkte mit einer Importsperre belegt werden soll.
Der eigentliche Skandal beginnt jedoch an dieser Stelle: Nach Angaben des Bayerischen Bauernverbandes soll die Sperre nicht sofort greifen, sondern erst ab dem 3. September 2026.
Das bedeutet im Klartext: Obwohl die Belastungen bereits festgestellt wurden, sollen die betroffenen Produkte noch monatelang weiter in die Europäische Union eingeführt werden können.
Während europäische Landwirte mit immer neuen Auflagen, Kontrollen und Vorschriften belastet werden, gelangen Lebensmittel aus Drittländern auf den Markt, bei denen Stoffe nachgewiesen wurden, die in der EU gar nicht zugelassen sind. Gleichzeitig wird der heimischen Landwirtschaft durch das Mercosur-Abkommen zusätzliche Konkurrenz geschaffen.
Soweit zur Meldung aus Telegram. Quelle dieser Angaben ist die Mitgliederbroschüre des Bayerischen Bauernverbandes, Ausgabe Juni 2026. Dort wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei den Kontrollen nicht zugelassene Antibiotika und Hormonrückstände gefunden wurden und die Importsperre nach damaligem Stand erst ab dem 3. September 2026 greifen soll…
Für weitere Quellen verweisen wir auf zahlreiche Beiträge zum Thema bei TKP.at – der Blog für Politik & Scvience, vgl. z.B. hier.

