Lafontaine bohrt dünne Bretter, bei der AfD wird geschunkelt

So isser halt, der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Doch der Reihe nach: Erst der Ernst des Lebens und dann laden auch wir zum Mitsingen auf ...

Wollte Oskar Lafontaine wirklich Analyse liefern, als er kürzlich in der schweizerischen Weltwoche in einem Beitrag unter Ist Alice Weidel die deutsche Giorgia Meloni?“ behauptete, der neue AfD-Parteivorstand sei unter Führung von Frau Weidel nunmehr doch klar transatlantisch orientiert? Oder war Lafontaines Vermutung nicht doch eher flach gestalteter Anti-AfD-Wahlkampf, um dort für sein BSW noch das Märchen der AfD-Trump-Gefolgschaft unterzubringen?

Und diese Frau Weidel, so Lafontaine weiter, habe sich der Unterstützung von Björn Höcke bedienen nnen, der wiederum den pro-russsich und pro-chinesisch sowie auf deutsche Souveränität und ganz sozial-partriotisch disponierten Tino Chrupalla einzugrenzen strebe und der gar nicht viel von NATO und EU halten solle.

Alles reichlich fernab der Fakten vom AfD-Parteitag zu Anfang Juli, aber reichlich nahe dran bei den Existenznöten des BSW. Es ist ein zu dünnes Brett, welches Oskar Lafontaine da bohren wollte und das ‚transatlantische Abgleiten‘ von Frau Weidel im Bündnis mit Höcke dürfte wohl die Qualität einer Zeitungsente haben!

Wir können dagegen auf Qualität verweisen, nämlich auf eine überzeugende und Fleißarbeit von Eugen „Jewgeni“ Hardt bei LinkeZeitung von unmittelbar nach besagtem Parteitag (vgl. hier). Der nahm sich die Meinungspalette der Vorstandsmitglieder vor und lieferte so eine brauchbare Grundlage zur Einschätzung der AfD-Entwicklung zumindest bis zu den Landtagswahlen im September.

Und nun also zur allgemeinen Motivation und zur Freude unserer Leser verweisen wir hier auf einen Video-Clip aus dem Wahlkampf in Dessau-Roßlau in Sachsen-Inhalt mit einem musikalischen Schmankerl – zum Mitsingen! Vgl. hier.

Das gesamte Video sogar mit Proteststimmen von siebenundvierzig aus dem Land zusammengerufenen Antifanten gibt es hier  zu sehen. Natürlich verbinden wir das mit einer herzlichen Empfehlung für die Arbeit von Uwe Steimle, dem Moderator ders Abends. 

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